Plattformstufen

Drei Stufen operativer Kontrolle.

Ein Softwarekern, drei Stufen der Kontrolle. Jede Stufe umfasst alles aus der Stufe darunter, sodass jeder Arbeitsplatz genau die Kontrolle erhält, die seine Aufgabe erfordert.

Montagelinie mit drei Arkite-Arbeitsplätzen, jeweils mit 3D-Sensor, Projektor und Werkerbildschirm, und auf die Werkbank projizierten Arbeitsanweisungen
Reifegrad in Stufen

Nicht drei Produkte. Eine Plattform in drei Tiefen.

Arkite GUIDE, Arkite VALIDATE und Arkite VISION sind keine getrennten Systeme. Sie nutzen dieselbe Software, denselben Server, dieselben Projekte und dieselben Integrationen. Was sich ändert, ist, wie viel von der Arbeit des Werkers und vom Produkt die Plattform überprüft.

So kann ein Werk dort beginnen, wo der Business Case am klarsten ist, und Validierung dort ergänzen, wo die Kosten eines Fehlers sie rechtfertigen, ohne Projekte neu aufzubauen oder die Architektur zu ändern.

Die drei Stufen

Was jede Stufe ergänzt.

Führung

Arkite GUIDE

Digitale Arbeitsanweisungen mit AR-Projektion. Schritt-für-Schritt-Anweisungen werden auf die Werkbank projiziert und auf dem Werkerbildschirm angezeigt. Der Werker bestätigt jeden Schritt über den Touchscreen, eine virtuelle Taste, einen Hardware-Taster oder ein Fußpedal.

Validierung der Werkertätigkeit

Arkite VALIDATE

Arkite GUIDE plus Validierung der Werkertätigkeit in Echtzeit mit 3D-Sensorik. Der Arkite-3D-Sensor prüft, ob jeder Griff und jeder Montageschritt korrekt und in der richtigen Reihenfolge ausgeführt wird. Nach einer korrekten Handlung läuft der Workflow automatisch weiter, bei einem Fehler wird der Werker gewarnt.

Produktprüfung

Arkite VISION

Arkite VALIDATE plus prozessbegleitende Produktprüfung. Ein hochauflösender Arkite-Vision-Sensor prüft das Produkt während der Montage, bevor der nächste Schritt beginnt: Vorhandensein kleiner Bauteile, Ausrichtung, Position und Qualität.

Funktionsvergleich

Funktionen pro Stufe.

Arkite GUIDEArkite VALIDATEArkite VISION
AR-Projektion und Arbeitsanweisungen auf dem Bildschirm
Produktvarianten, Erfahrungsstufen und Mehrsprachigkeit
Integration mit MES, ERP, SPS, intelligenten Werkzeugen, Scannern und Datenbanken
Lesen von Barcodes, QR-Codes, Data-Matrix-Codes und TextOptional
(mit Arkite-RGB-Sensor)
Optional
(mit Arkite-RGB-Sensor)
Erfassung von Produktionsdaten und Dashboards
Automatische Validierung von Griffen, Platzierungen und Werkzeugeinsatz–
Intelligentes Werkzeug nur an der richtigen Position freigegeben–
Prozessbegleitende Prüfung: kleine Bauteile, Ausrichtung, Position, Qualitätsprüfungen––
KI-Erkennungsalgorithmen für den Vision-Sensor, lokal ausgeführt––
KI-gestützte Job-Erstellung und Übersetzung (optionale Integration, eigener Schlüssel)OptionalOptionalOptional
Farberkennung––Optional
(mit Arkite-RGB-Sensor)
Hardware am ArbeitsplatzProjektor und BildschirmZusätzlich Arkite-3D-SensorZusätzlich Arkite-Vision-Sensor
So prüft Arkite VALIDATE

3D-Validierung jeder Handlung.

Der Arkite-3D-Sensor ist ein Time-of-Flight-Sensor, der über der Werkbank montiert ist. Er nutzt eine eigene Infrarot-Lichtquelle und ist dadurch unempfindlich gegenüber normaler Hallenbeleuchtung. Virtuelle Erkennungszonen werden im 3D-Bild des Arbeitsbereichs platziert: Greift die Hand des Werkers in den richtigen Behälter, wird ein Bauteil an der richtigen Position abgelegt oder ein Werkzeug an der richtigen Stelle eingesetzt, löst das eine Erkennung aus.

Die Kombination dieser Erkennungen in der richtigen Reihenfolge validiert den Ablauf. Da der Sensor Objekte an ihrer eingelernten Position erkennt, haben Bauteile, Behälter und Vorrichtungen einen festen Platz auf der Werkbank. Das unterstützt zugleich einen standardisierten 5S-Arbeitsplatz.

Arkite-Arbeitsplatz mit 3D-Sensor und Projektor über der Werkbank und einem Werkerbildschirm
Was Arkite VISION prüft

Qualitätsprüfung während der Montage, nicht danach.

Arkite VISION nutzt KI-Erkennungsalgorithmen für zuverlässige und gleichbleibende Ergebnisse. Sie sind in der Arkite-VISION-Lizenz enthalten und laufen lokal am Arbeitsplatz, ohne Internetverbindung.

  • Vorhandensein kleiner Bauteile ab einer Größe von 0,5 cm, etwa Unterlegscheiben, Clips und Schrauben
  • Ausrichtung von Bauteilen, auch von symmetrischen Bauteilen wie Zahnrädern
  • Position mit konfigurierbarer Toleranz in X und Y
  • Qualitätsprüfungen mit mehreren Ergebnisklassen, jeweils mit eigenem Nacharbeitspfad
  • Nicht starre Formen, etwa gebogene Kabel oder Klebepunkte
  • Farbbasierte Prüfungen mit dem optionalen Arkite-RGB-Sensor, als Ergänzung zum Infrarot-Vision-Sensor

Gemischte Lizenzumgebungen werden unterstützt: Jeder Arbeitsplatz einer Installation kann mit der Stufe arbeiten, die seine Aufgabe erfordert.

Fragen zu den Stufen

Können wir mit Arkite GUIDE beginnen und später erweitern?

Ja. Alle drei Stufen laufen auf demselben Softwarekern und Server. Beim Upgrade eines Arbeitsplatzes kommen Sensoren und Validierung hinzu, bestehende Projekte werden weiter genutzt.

Kann ein Werk verschiedene Stufen kombinieren?

Ja. Arkite wird pro Arbeitsplatz lizenziert, und mehrere Lizenzschlüssel unterschiedlicher Stufen lassen sich auf einem Server kombinieren.

Benötigen die KI-Erkennungen in Arkite VISION eine Cloud-Verbindung?

Nein. Die KI-Erkennungsalgorithmen laufen lokal am Arbeitsplatz auf einem trainierten Modell. Im Betrieb ist keine Internetverbindung erforderlich.

Sind KI-gestützte Job-Erstellung und Übersetzung an eine Stufe gebunden?

Es handelt sich um optionale Integrationen in der Arkite-Software, die von Ingenieuren genutzt und mit Ihrem eigenen OpenAI- oder Anthropic-Schlüssel konfiguriert werden. Sie sind standardmäßig deaktiviert und erfordern eine Internetverbindung. Die KI-Erkennungsalgorithmen sind in der Arkite-VISION-Lizenz enthalten. Details finden Sie unter Arkite AI.

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