Automobilindustrie

Jede Variante richtig montiert, im Takt.

Auf Mixed-Model-Linien entscheidet der Werker, ob das richtige Bauteil im richtigen Fahrzeug landet. Arkite erhält die Variante per Scan, von einer SPS oder aus dem MES, führt jeden Schritt am Arbeitsplatz und validiert ihn, bevor die Einheit weiterläuft.

  • Mixed-Model-Montage
  • Just-in-Sequence
  • Poka-Yoke
  • Drehmoment-Rückverfolgbarkeit
  • Taktzeit
Werker setzt ein Bauteil an einem Fahrzeugteil ein, während eine projizierte Kontur die richtige Position markiert
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Was wir aus Automobilwerken hören.

  • Jede Einheit auf der Linie ist eine andere Variante, und der Werker hat nur Sekunden, um alles richtig zu machen.

    Variantenvielfalt

  • Eine ausgelassene Anzugsstufe ist nicht mehr sichtbar, sobald das Bauteil geschlossen ist.

    Sicherheitskritische Verschraubungen

  • Fehlende Clips finden wir am Bandende. Oder der Kunde findet sie.

    Späte Fehlererkennung

  • Leiharbeitskräfte, Rotation und Serienanläufe bedeuten, dass wir ständig neue Mitarbeiter einarbeiten.

    Personalrotation

Wie Arkite das löst

Vier Herausforderungen an Montagelinien im Automobilbau und was sich mit Arkite ändert.

  1. Werker scannt einen Barcode, um den richtigen Job und die richtige Variante zu laden
    01

    Die richtige Variante für jede Einheit, automatisch.

    Heute
    Bei Build-to-Order kommt jede Einheit mit einer anderen Kombination von Optionen am Arbeitsplatz an.
    Mit Arkite
    Die Auftrags- oder Fahrzeug-ID kommt per Scan, von der SPS oder aus dem MES. Der Arbeitsplatz lädt den richtigen Job und zeigt nur die Schritte für diese Variante.
  2. Nach dem Anziehen mit einem angebundenen intelligenten Werkzeug wird der erreichte Drehmomentwert neben die Baugruppe projiziert
    02

    Jede Verschraubung mit dem richtigen Drehmoment, in der richtigen Reihenfolge.

    Heute
    Schraubverbindungen erfordern eine feste Reihenfolge und Anzugsstufen, und Fehler sind im Nachhinein nicht mehr erkennbar.
    Mit Arkite
    Intelligente Werkzeuge sind nur im richtigen Schritt und an der richtigen Position freigegeben. Arkite bestätigt das Drehmoment vor dem nächsten Schritt und speichert es pro Seriennummer.
  3. Arkite erkennt ein falsch ausgerichtetes Bauteil auf der Leiterplatte und projiziert „Wrong orientation“, bevor der Werker weiterarbeiten kann
    03

    Falsche und fehlende Bauteile werden am Arbeitsplatz gestoppt.

    Heute
    Falsche oder fehlende Bauteile werden erst am Bandende, in der Nacharbeit oder vom Kunden entdeckt.
    Mit Arkite
    Ein 3D-Sensor bestätigt jede Entnahme und jede Platzierung, und eine Kamera kann das Produkt prüfen. Das Produkt wird erst freigegeben, wenn alle Schritte abgeschlossen sind.
  4. Projizierte Pfeile und Teilenummern auf der Arbeitsfläche zeigen, wohin jedes Bauteil gehört
    04

    Neue Werker erreichen schneller den Takt.

    Heute
    Neue Werker und Werker in Rotation müssen im Takt arbeiten, ohne dass ein Vorgesetzter neben ihnen steht.
    Mit Arkite
    Die Anweisungen werden auf den Arbeitsplatz projiziert: der richtige Behälter und die genaue Position. Neue Werker erhalten mehr Führung, erfahrene nur das, was sie brauchen.
Schlüsselbegriffe

Die relevanten Themen und was Arkite jeweils leistet.

  • Mixed-Model-Montage

    Arkite lädt den Job pro Einheit aus dem MES, von der SPS oder per Scan, sodass ein Arbeitsplatz jede Variante mit den richtigen Schritten montiert.

  • Just-in-SequenceJIS, sequenzierte Kommissionierung und Kitting

    Kommissionierer werden über Projektion oder DMX-Leuchten geführt, und jede Entnahme wird vom 3D-Sensor validiert, bevor das Kit weitergegeben wird.

  • Poka-YokeFehlervermeidung

    Eine falsche Entnahme, eine falsche Reihenfolge oder ein fehlendes Bauteil führt sofort zu einer Warnung an den Werker. Der Ablauf geht erst nach der richtigen Aktion weiter.

  • Drehmoment-Rückverfolgbarkeit

    Programmauswahl pro Schritt, Bestätigung des Drehmoments vor dem Weiterarbeiten und Speicherung des Werts pro Seriennummer.

  • Taktzeit

    Zykluszeiten und Schrittdauern pro Einheit zeigen noch während der laufenden Schicht, welche Schritte den Takt gefährden.

Fragen aus der Automobilindustrie

Woher weiß Arkite, welche Variante montiert werden soll?

Die Variante kommt aus dem MES, über ein SPS-Signal, per Barcode-Scan oder durch eine manuelle Auswahl am Werkerbildschirm. Arkite führt dann nur die Schritte aus, die für diese Variante gelten. Die Anzahl der Varianten in einem Projekt ist praktisch nicht begrenzt.

Ersetzt Arkite unser MES oder unsere Schraubsteuerung?

Nein. Wo ein MES im Einsatz ist, bindet Arkite es für Aufträge und Varianten an. Steuerungen intelligenter Werkzeuge werden über Open Protocol, Ethernet oder Modbus angebunden. Arkite ergänzt die Werkerebene zwischen diesen Systemen und dem manuellen Arbeitsplatz.

Können wir mit einem einzelnen Arbeitsplatz beginnen?

Ja. Die meisten Projekte beginnen mit einem Pilotarbeitsplatz. Projekte werden zentral auf dem Arkite-Server gespeichert, sodass ein bewährter Job anschließend auf baugleiche Arbeitsplätze, Linien und Werke übertragen werden kann.

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Bringen Sie einen Arbeitsplatz mit Varianten- oder Drehmomentproblemen mit. Wir zeigen Ihnen, wie Arkite ihn führen, validieren und dokumentieren würde.

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