Kundenbericht · Automobilindustrie

Volvo Cars: 60 Bauteile richtig platziert, bevor die Linie weiterläuft.

In einem neuen Linienbereich führt Volvo Cars die Werker mit Arkite durch das Kommissionieren und Platzieren von 60 Bauteilen und verbindet die Führung mit der Linien-SPS, sodass die Produktion erst startet, wenn jedes Teil in Position ist.

Werker platziert Bauteile an einer Karosserie, während die projizierte Führung die Zielpositionen hervorhebt
Auf einen Blick

Projektübersicht

01

Branche

Automobilindustrie, Fahrzeugmontage.

02

Prozess

Kommissionieren und Platzieren von 60 Bauteilen an der Karosserie, darunter Rapgards.

03

Umfang

Zwei Arbeitsplätze, mehrere 3D-Sensoren und neun Projektoren.

04

Integration

SPS-Anbindung mit Linienverriegelung.

Die Herausforderung

Eine risikoreiche Platzieraufgabe in einem neuen Linienbereich

Volvo Cars, der schwedische Hersteller von SUVs, Kombis, Limousinen und Fahrzeugen der Premium-Mittelklasse, stand vor einer anspruchsvollen manuellen Aufgabe: dem Platzieren von 60 Bauteilen, darunter die Rapgards. Die korrekte Platzierung dieser Teile ist entscheidend für die Qualität und Sicherheit des fertigen Fahrzeugs.

Drei Faktoren machten die Aufgabe schwer beherrschbar. Die Zahl der Teile brachte ein inhärentes Risiko fehlender oder falsch positionierter Bauteile mit sich. Die Einführung eines neuen Linienbereichs erforderte eine umfangreiche Schulung der Werker im Platzierverfahren. Zudem wurden Platzierfehler oft erst am Bandende entdeckt, wo eine Korrektur kostspielige Nacharbeit und mögliche Auswirkungen auf die Fahrzeugqualität bedeutete.

Was sich ändern musste

  • Keine Abhängigkeit mehr vom Gedächtnis des Werkers für 60 Platzierpositionen
  • Fehlende oder falsch platzierte Teile am Arbeitsplatz erkennen, nicht am Bandende
  • Den Schulungsaufwand für Werker im neuen Linienbereich verringern
  • Einheitliche Platzierung über alle Werker und Produktvarianten hinweg sicherstellen
Die Lösung

Führung und Validierung direkt am Arbeitsplatz

Volvo Cars hat die Plattform für Werkerassistenz von Arkite an zwei Arbeitsplätzen eingeführt. Arkite projiziert die Anweisungen zum Kommissionieren und Platzieren direkt auf den Arbeitsbereich, sodass der Werker sieht, wohin jedes Bauteil gehört, und zwar in der Reihenfolge, in der es montiert werden muss.

Die Echtzeitüberwachung durch die 3D-Sensoren bestätigt, dass das Platzierverfahren eingehalten wird. Die Anbindung an die Linien-SPS sorgt zusätzlich für einen harten Stopp: Der Produktionsprozess startet erst, wenn die Bauteile korrekt positioniert sind.

  • Schritt-für-Schritt-Führung beim Kommissionieren, einschließlich der kritischen Rapgards
  • Projizierte Platzierführung für alle 60 Bauteile
  • SPS-Integration mit Linienverriegelung
  • Mehrere 3D-Sensoren und neun Projektoren an den beiden Arbeitsplätzen
Nahaufnahme einer projizierten Markierung, die die korrekte Position eines Bauteils an einer Karosserie bestätigt
Umsetzung

So funktioniert der Aufbau an der Linie

  1. 01

    Kommissionieren

    Arkite führt den Werker zu den richtigen Bauteilen für das Fahrzeug am Arbeitsplatz, einschließlich der Rapgards.

  2. 02

    Platzieren

    Projektionen zeigen Schritt für Schritt die exakte Position jedes der 60 Bauteile an der Karosserie.

  3. 03

    Überwachung

    3D-Sensoren verfolgen die Ausführung in Echtzeit, sodass Abweichungen vom Platzierverfahren am Arbeitsplatz gemeldet werden.

  4. 04

    Linienverriegelung

    Über die SPS-Anbindung läuft die Linie erst weiter, wenn alle Bauteile korrekt positioniert sind.

Ergebnisse

Was Volvo Cars erreicht hat

01

Genaues Kommissionieren und Montieren

Schritt-für-Schritt-Führung und Echtzeitüberwachung sorgen dafür, dass die Werker das richtige Platzierverfahren einhalten, und minimieren das Fehlerrisiko.

02

Mehr Flexibilität in der Produktion

Die Werker arbeiten sicher mit unterschiedlichen Varianten, was reibungslosere Abläufe und eine schnellere Anpassung an veränderte Anforderungen ermöglicht.

03

Geringerer Schulungsaufwand

Die Führung hat den Schulungsaufwand für neue Werker deutlich verringert und unterstützt eine einheitliche Platzierung über die gesamte Belegschaft hinweg.

Fehler, die früher erst am Bandende auffielen, werden jetzt am Arbeitsplatz verhindert, bevor die Linie weiterläuft.

Kritische Platzierschritte an Ihrer Linie beherrschen

Sehen Sie, wie Arkite manuelles Platzieren führt und validiert und das Ergebnis mit Ihrer Liniensteuerung verknüpft.